Kopfhörer direkt im Browser testen — linken/rechten Kanal, Bässe und Frequenzgang prüfen.
Kopfhörer direkt im Browser testen — kein Download, keine Anmeldung nötig. Mit unseren Online-Tools lassen sich Stereokanäle, Bassverhalten und allgemeine Klangqualität überprüfen.
Zur Kopfhörer-Testseite gehen und auf die Schaltfläche für den linken oder rechten Lautsprecher klicken.
Worauf achten:
Linke Schaltfläche — Ton sollte nur aus dem linken Ohr kommen
Rechte Schaltfläche — Ton sollte nur aus dem rechten Ohr kommen
Wenn die Kanäle vertauscht sind, sitzen die Kopfhörer möglicherweise verkehrt herum
Ist nur eine Seite zu hören, die Kabelverbindung prüfen oder die weiteren Tests unten ausprobieren
Profi-Tipp
Die „L"-Markierung am Kopfhörer gehört ans linke Ohr. Klingt der Stereotest seitenverkehrt, einfach die Kopfhörer umdrehen.
Den Musiktest nutzen, um Beispieltracks abzuspielen und die Klangqualität zu beurteilen.
Verfügbare Testspuren:
Basstest — Tieffrequenzverhalten und Sub-Bass-Ausdehnung prüfen
Klassik — Bühnenbreite, Instrumententrennung und Dynamik testen
Gesang — Mittenklarheit und Stimmwiedergabe beurteilen
Elektronisch — Transienten und Detailtreue in komplexen Passagen testen
Mit niedriger Lautstärke beginnen und langsam steigern. Manche Testspuren haben kräftige Bässe, die bei hoher Lautstärke unangenehm sein können.
Klingt ein Ohr lauter als das andere, den Balance-Regler auf der Testseite zur Korrektur nutzen.
Häufige Ursachen für Ungleichgewicht:
Eingeschränktes Hörvermögen auf einem Ohr (sehr häufig)
Ohrenschmalzansammlung oder Ohrenentzündung
Defekter Treiber in einer Ohrmuschel
Verschobene Balance-Einstellung in der Software
Testtipp
Die Kopfhörer von einer anderen Person testen lassen. Hört sie ebenfalls eine Ungleichheit, liegt das Problem an den Kopfhörern. Ist nur die eigene Wahrnehmung betroffen, das Gehör oder die Systemeinstellungen prüfen.
Der Frequenzgenerator spielt reine Töne von 20 Hz bis 20 kHz ab — der gesamte Bereich des menschlichen Gehörs.
Anleitung:
Mit niedriger Lautstärke beginnen (wichtig fürs Gehör!)
440 Hz abspielen (Kammerton A) — ein klarer, gleichmäßiger Ton sollte zu hören sein
Nach unten bis 20 Hz sweepen, um die Basswiedergabe zu testen
Nach oben bis 20 kHz sweepen, um die Höhenwiedergabe zu testen
Was zu erwarten ist:
20–60 Hz — tiefe Bässe, eher als Vibration spürbar als hörbar
60–250 Hz — Bässe und tiefe Mitten, klar und voll klingen
250–4.000 Hz — Mittelton, wo Stimmen und die meisten Instrumente liegen
4.000–20.000 Hz — Höhen, sorgen für Brillanz und Details (obere Grenze nimmt mit dem Alter ab)
Der Frequenzgenerator bietet vier Wellenformen:
Sinuswelle
Reiner, gleichmäßiger Ton. Am besten für den Frequenzgang-Test geeignet — zeigt Resonanzen und Einbrüche.
Weicher als die Rechteckwelle, gut zum Testen der Mittenklarheit ohne Schroffheit.
Sägezahnwelle
Hell und schnarrend, enthält alle Obertöne. Gut zum Testen der Hochfrequenzauflösung.
Sicheres Testen:
Immer mit niedriger Lautstärke beginnen und langsam steigern
Bei längerem Hören alle 30–60 Minuten Pausen einlegen
Beim Basstest besonders vorsichtig sein — tiefe Frequenzen können täuschend laut wirken
Klingen die Ohren nach dem Test, war die Lautstärke zu hoch
Hörschäden sind dauerhaft und kumulativ
Laute Geräusche schädigen die winzigen Haarzellen im Innenohr. Dieser Schaden summiert sich im Laufe der Zeit und ist nicht reversibel. Im Zweifelsfall: Lautstärke reduzieren.
Probleme gefunden?
Wenn die Tests Probleme mit den Kopfhörern aufgedeckt haben, helfen diese Anleitungen weiter: