Prüfen Sie Stiftdruck, Neigung, Jitter und Handballenerkennung direkt im Browser. Funktioniert mit Apple Pencil, Samsung S Pen und Surface Pen sowie mit Grafiktabletts von Wacom, XP-Pen und Huion – ohne Installation.
Warten auf Stifteingabe
Setzen Sie Ihren Stylus auf den Bildschirm auf oder bewegen Sie ihn knapp über Ihrem Grafiktablett. Vor dem ersten Stiftereignis lässt sich nichts messen: Kein Browser verrät, ob ein Stylus existiert, bevor einer benutzt wird.
Apple Pencil, Samsung S Pen, Surface Pen und Stifte von Wacom, XP-Pen und Huion funktionieren hier alle. Ein Desktop ohne Touchscreen ist kein Problem – ein Grafiktablett meldet sich von selbst als Stift.
Zeichnen Sie hier mit Ihrem Stylus. Der Strich wird dicker, je fester Sie drücken – versuchen Sie einen Strich von federleicht bis so fest, wie Sie sich trauen.
Ziehen Sie einen Strich, um den Stiftdruck zu testen
Auf dieser Seite zeichnet nur ein Stylus: Maus und Finger werden bewusst ignoriert, damit nichts für einen Stift gehalten werden kann.
Ein Stylus sind vier getrennte Messungen, die sich als ein Gerät ausgeben: wie stark Sie drücken, wie Sie ihn neigen, wie gerade er zeichnet und was der Bildschirm mit Ihrem Handballen macht, während Sie arbeiten. Jede kann für sich ausfallen, und jede wird oben einzeln geprüft.
Jedes Stiftereignis trägt einen Druckwert zwischen 0 und 1, und Zeichenprogramme machen daraus Strichbreite, Deckkraft oder Pinselhärte. Der Haken: Die Zahl existiert immer. Hat ein Gerät keinen Kraftsensor, schreibt die Pointer-Spezifikation dem Browser vor, genau 0,5 zu melden, solange die Spitze aufliegt. Deshalb ist ein konstantes 0,5 nie ein Beweis für Druckunterstützung, und deshalb weigert sich dieser Test, irgendetwas als bestanden zu werten, bevor sich die Messwerte wirklich bewegt haben.
Apple Pencil, Samsung S Pen, Surface Pen und nahezu jeder Grafiktablett-Stift melden auch den Winkel, in dem sie gehalten werden – als tiltX und tiltY, als Altitude und Azimut oder als beides, je nach Browser. Schattierpinsel und Kalligrafiefedern leben von diesen Werten. Ein Stift ohne Neigungssensor meldet trotzdem eine perfekt senkrechte Null statt gar nichts, deshalb beweist nur ein Wert, der die Senkrechte verlässt, dass der Sensor vorhanden ist.
Jitter ist die Welligkeit, die ein Stylus auf einer langsam gezogenen Linie hinterlässt, die gerade sein sollte. Sie entsteht, weil der Digitizer Ihre Position zwischen seinen Sensordrähten interpoliert – deshalb zeigt sie sich auf langsamen Diagonalen und verbirgt sich bei schnellen Strichen, Waagerechten und Senkrechten, die dem Sensorraster folgen. Günstige Tabletts und manche Stiftdisplays wackeln um mehrere Pixel; ein gesundes bleibt bei etwa einem. Das ist eine Hardware-Eigenschaft, meist kein Treiberfehler.
Solange der Stift in Reichweite ist, meldet ein gut erzogenes Gerät die auf dem Glas ruhende Hand nicht mehr. Diese Seite zählt jeden Berührungskontakt, der eintrifft, während die Spitze aufliegt – Sie können sich also ganz normal aufstützen und sehen, was durchkommt. Hover ist die andere Hälfte: Der Stift wird erkannt, bevor er aufsetzt, und genau das legt den Cursor unter einen noch schwebenden Apple Pencil. Kein Browser verrät, wie weit der Stift entfernt ist – nur, dass er nah ist.
Ein Grafiktablett braucht keinen Touchscreen: Sein Treiber meldet den Stift beim System an, und der Browser sieht gewöhnliche Stiftereignisse. Verlässt diese Seite mit angeschlossenem Tablett nie den Wartezustand, wird der Stift als Maus geliefert – installieren Sie den Herstellertreiber statt des generischen, und prüfen Sie unter Windows, ob Windows Ink für das Tablett aktiviert ist, denn das trägt den Druck in Browser hinein.
Anwendungen lesen den Stift über unterschiedliche Wege aus: Windows Ink, die ältere Wintab-Schnittstelle oder schlichte Mauseingabe. Ein Zeichenprogramm auf Wintab kann perfekten Druck haben, während der Browser, der Windows Ink nutzt, keinen bekommt – und umgekehrt genauso oft. Funktioniert der Druck hier, aber nicht in Ihrem Programm, liegt die Lösung in dessen Tablett-Einstellungen; scheitert er auch hier, ist es der Treiber oder der Stift.