Messen Sie Ping (Latenz), Jitter und Paketverlust zu Servern weltweit. Kein Download- oder Upload-Test — nur ein gezielter Blick darauf, wie reaktionsschnell Ihre Verbindung ist.
Ping (auch Latenz) misst, wie lange Daten von Ihrem Gerät zu einem Server und zurück brauchen. Niedriger ist besser. Diese Seite konzentriert sich nur auf Ping, damit Sie auf einen Blick aktuelle Latenz, Jitter und Paketverlust sehen.
Wenn Sie online auf irgendetwas klicken, sendet Ihr Gerät ein kleines Paket an einen entfernten Server und wartet auf eine Antwort. Ping ist die Round-Trip-Zeit dieses Austauschs in Millisekunden (ms). Er ist unabhängig von Download- oder Upload-Geschwindigkeit — eine 1-Gbps-Verbindung mit 150 ms Ping wirkt in Echtzeit-Apps wie Spielen und Videoanrufen trotzdem langsam.
Ein guter Ping hängt davon ab, was Sie online tun. Unter 20 ms ist ausgezeichnet und entspricht dem Niveau, das Wettkampfspieler anstreben. 20–50 ms ist gut für jede Online-Aktivität, einschließlich FPS-Spielen. 50–100 ms ist in Ordnung für Browsen, Videoanrufe und die meisten Gelegenheitsspiele. 100–150 ms wirkt in Echtzeit-Apps bereits träge. Über 150 ms ist meist zu langsam für Live-Gaming oder flüssige Videoanrufe, für Streaming und Downloads aber weiterhin in Ordnung.
Jitter ist die Schwankung zwischen aufeinanderfolgenden Ping-Messungen. Stabile 50 ms fühlen sich viel besser an als ein Ping, der zwischen 20 ms und 120 ms springt. Hoher Jitter verursacht Aussetzer in Sprachanrufen, Rubberbanding in Spielen und unbeständige Videoqualität. Gute Verbindungen halten Jitter unter 5 ms; unter 15 ms ist akzeptabel. Paketverlust — Pings, die nie zurückkommen — ist sogar schlimmer als hohe Latenz, weil die Anwendung auf eine erneute Übertragung warten muss.
Die Entfernung ist der größte Faktor beim Ping. Licht ist schnell, aber Daten brauchen trotzdem Zeit, um einen Kontinent zu durchqueren. Ein Server in Ihrer Stadt liefert vielleicht 5–15 ms, während einer auf einem anderen Kontinent oft 100–200 ms hinzufügt — daran kann kein Router und kein Anbieter etwas ändern. Dieser Test wählt automatisch den nächsten verfügbaren Server, aber Sie können auch manuell eine Region wählen, um den Einfluss des Standorts zu sehen.
WLAN fügt dem Ping typischerweise 5–30 ms hinzu und verursacht den Großteil des Jitters im Alltag. Für die genauesten Ergebnisse führen Sie diesen Test über eine kabelgebundene Ethernet-Verbindung durch. Wenn Sie WLAN nutzen müssen, gehen Sie näher an den Router, wechseln Sie auf das 5-GHz-Band und pausieren Sie große Downloads auf anderen Geräten.
FPS, MOBAs und Fighting-Games sind extrem Ping-empfindlich. Unter 30 ms ist der Goldstandard. Über 60 ms bemerken Sie Probleme bei der Trefferregistrierung und Rubberbanding.
Dienste wie GeForce NOW und Xbox Cloud Gaming streamen ein laufendes Spiel aus der Cloud. Selbst kleine Ping-Spitzen wirken wie Eingabeverzögerung. Streben Sie unter 40 ms mit niedrigem Jitter an.
Zoom, Teams, Google Meet und Discord-Video werden über 150 ms unangenehm — Leute reden ineinander. Jitter senkt zudem die Videoqualität und verursacht Tonstörungen.
Remote-Desktop, Bildschirmfreigabe und cloudbasierte Entwickler-Tools wirken über 80 ms träge. Niedriger Jitter ist wichtiger als reine Download-Geschwindigkeit, wenn Sie auf einem entfernten Rechner tippen.
VoIP braucht stabile, niedrige Latenz mehr als hohe Bandbreite. Stabile 50 ms mit niedrigem Jitter klingen großartig; eine wackelige 30-ms-Verbindung klingt abgehackt.
Video-Streaming reagiert stärker auf Download-Geschwindigkeit als auf Ping, aber sehr hohe Latenz verzögert die anfängliche Pufferung und macht das Spulen träge. Alles unter 100 ms ist in Ordnung.
Führen Sie den Test einmal über WLAN und einmal über Ethernet aus, um den Unterschied zu sehen. WLAN fügt typischerweise 5–30 ms hinzu und verursacht den meisten Jitter im Alltag.