Messen Sie ausschließlich Ihre Upload-Geschwindigkeit — kein Download- oder Ping-Schritt. Nützlich, um Videoanrufe, Live-Streaming und Cloud-Backups schnell zu prüfen.
Die Upload-Geschwindigkeit misst, wie schnell Ihr Gerät Daten ins Internet sendet. Sie zählt jedes Mal, wenn Sie etwas senden — Videoanrufe, Live-Streaming, Cloud-Backups und sogar normale Web-Requests. Diese Seite testet ausschließlich den Upload — kein Download- oder Ping-Schritt.
Upload-Geschwindigkeit ist die Rate, mit der Daten von Ihrem Gerät zu einem Server fließen, gemessen in Megabit pro Sekunde (Mbps). Jedes Mal, wenn Sie eine Nachricht senden, ein Foto posten, an einem Videoanruf teilnehmen oder ein Cloud-Backup machen, nutzen Sie Upload-Bandbreite. ISPs werben damit selten — sie bestimmt aber, was Sie online beitragen können, nicht nur konsumieren.
Für die meisten reichen 5–10 Mbps Upload — abgedeckt sind HD-Videoanrufe, das Versenden großer E-Mails und einfache Cloud-Synchronisation. 15–25 Mbps sind komfortabel für 1080p-Live-Streaming und häufige große Uploads. Creator, Remote-Mitarbeiter mit 4K-Videoanrufen und alle, die Hunderte GB Material hochladen, wollen 50+ Mbps, typischerweise über Glasfaser.
Live-Streaming auf Twitch, YouTube oder Kick hängt fast ausschließlich von der Upload-Geschwindigkeit ab. 720p braucht etwa 4 Mbps, 1080p braucht 6 Mbps, 1080p 60fps will 8 Mbps, und 4K live braucht 25+ Mbps. Üblicher Rat: Halten Sie die Bitrate unter 75 % des verfügbaren Uploads, damit für den restlichen Netzwerk-Traffic Luft bleibt.
Die meisten Kabel-, DSL- und 5G-Tarife bieten deutlich schnelleren Download als Upload. Ein 1-Gbps-Download-Tarif kommt oft mit nur 20–50 Mbps Upload. Für Browsen reicht das, schränkt aber Creator stark ein. Glasfaseranschlüsse bieten meist symmetrische Geschwindigkeiten — wichtig, wenn Sie live streamen, Server hosten oder regelmäßig große Dateien sichern.
WLAN beeinflusst den Upload genauso wie den Download — Entfernung, Störungen und das Band (2,4 GHz vs. 5 GHz) reduzieren den effektiven Durchsatz. Manche WLAN-Setups priorisieren standardmäßig Download-Traffic und vergrößern dadurch die Upload-Lücke. Führen Sie diesen Test einmal über WLAN und einmal über Ethernet aus, um die tatsächliche Obergrenze Ihrer Leitung zu sehen.
Ihre Kamera und Ihr Mikrofon werden bei jedem Zoom-, Teams- oder Meet-Call nach oben gesendet. Zu wenig Upload bedeutet pixeliges Video und Ton-Aussetzer beim Gegenüber, selbst wenn Ihr Download in Ordnung ist.
Twitch, YouTube Live und Kick hängen vollständig von der Upload-Bandbreite ab. 6 Mbps reichen für 1080p, 8 Mbps für 1080p 60fps, 25+ Mbps für 4K. Zu hohe Bitrate — und Zuschauer sehen Frame-Drops.
Google Drive, iCloud, Dropbox, OneDrive — alle synchronisieren im Hintergrund. Langsamer Upload macht aus den ersten Foto- und Video-Backups eine tagelange Aufgabe und bringt Laptops beim Sync zum Stocken.
Einen 50-MB-Report an Slack senden, in einem Zoom-Call den Bildschirm präsentieren oder Code in ein Git-Repository pushen — alles nutzt Upload. Niedriger Upload macht alltägliche Aufgaben zur Warterei.
Bildschirmfreigabe bei Videoanrufen ist upload-lastig — die Bildschirminhalte werden in Echtzeit gestreamt. Zu wenig Upload führt zu unscharfen oder ruckelnden Bildschirmen bei den Zuschauern.
Ein Video auf YouTube oder TikTok hochladen, einen Dropbox-Link mit 100 Fotos senden oder Footage mit einem Kollaborateur teilen — alles ausschließlich vom Upload abhängig, nicht von Ihrer Download-Stufe.
Die meisten Online-Spiele nutzen 1–3 Mbps Upload. Wichtig wird es: wenn Sie Ihr Gameplay live streamen (4–8 Mbps extra für 1080p) und beim Cloud-Gaming, das Ihre Eingaben nach oben sendet.