Prüfen Sie jeden Lautsprecher eines Stereo-, 2.1-, 5.1- oder 7.1-Systems: Spielt er, und steht er am richtigen Platz?
Audioausgang wird geprüft…
Klicken Sie auf einen Lautsprecher, um ihn zu hören
Prüfen Sie, wie tief Ihre Lautsprecher kommen und ob etwas scheppert.
Sie brauchen eine bestimmte Frequenz? Nutzen Sie den Tongenerator.
Setzen Sie sich mittig zwischen das Paar. Spielen Sie A und B ab und wählen Sie die Version, die voller und fokussierter in der Mitte klingt.
Front links + rechts
Eine Version spielt mit dem invertierten Signal eines Lautsprechers. Sie klingt dünn, hohl oder schwer zu orten. Klingt genau diese für Sie voller, ist ein Lautsprecher verpolt angeschlossen.
Der Ton wird im Browser erzeugt. Nichts wird aufgenommen oder hochgeladen. Sie wollen Kopfhörer oder Earbuds testen? Nutzen Sie den Kopfhörer-Test.
Wählen Sie Ihre Konfiguration und klicken Sie im Raum auf einen Lautsprecher: Ein kurzes Rauschen kommt nur aus diesem einen, wie beim Testton eines AV-Receivers. „Alle abspielen“ geht im Uhrzeigersinn durch den Raum, beginnend vorne links. Der Blindtest spielt danach Rauschen aus zufälligen Lautsprechern, ohne zu verraten aus welchem, und fragt, wo Sie es gehört haben. So finden Sie ein vertauschtes Paar, das Ihnen nie auffallen würde, solange Sie wissen, welcher Lautsprecher spielen soll. Der Ton wird im Browser erzeugt und direkt an die Lautsprecher geschickt. Nichts wird aufgenommen oder hochgeladen.
Bevor ein Ton erklingt, fragt die Seite den Browser, wie viele Kanäle der aktuelle Audioausgang annimmt. Diese Zahl legt das Betriebssystem fest, nicht die Lautsprecher: Ein 5.1-System an einem Computer, der auf Stereo steht, bekommt trotzdem nur 2 Kanäle, und jeder Testton kommt aus den beiden Frontlautsprechern. Die meisten Surround-Probleme hängen an genau dieser Einstellung, deshalb ist die Kanalzahl das Erste, was Sie prüfen sollten. Sie zeigt, was Ihr Computer sendet, nicht was Ihre Lautsprecher können.
In der 2.0-Konfiguration spielen Links und Rechts aus je einem Lautsprecher. Sagt die Stimme links und der Ton kommt von rechts, sind Kabel oder Stecker vertauscht. Die Taste „Beide“ spielt denselben Ton gleichzeitig aus beiden Lautsprechern. Ein intaktes Paar stellt ihn in die Mitte zwischen die beiden; zieht er zu einer Seite, ist ein Lautsprecher lauter, die Balance verstellt oder Sie sitzen nicht mittig. Lautsprecher auf dem Schreibtisch sollten so weit auseinanderstehen, wie sie von Ihrem Kopf entfernt sind.
Die „.1“ ist der Subwoofer. Er spielt nur tiefe Töne unterhalb von etwa 80 bis 120 Hz. Deshalb klingt er allein wie ein Brummen, und deshalb lässt der Blindtest ihn aus: Woher Bass kommt, kann niemand hören. Die meisten 2.1-PC-Lautsprecher nehmen ein Stereosignal und trennen den Bass im Subwoofer selbst ab, einen eigenen Subwoofer-Kanal haben sie nicht. Für sie spielt der Test tiefe Töne auf links und rechts, und der Subwoofer sollte sie übernehmen. Ein 2.1-System an einem AV-Receiver hat dagegen einen eigenen Kanal, und der Test nutzt ihn, wenn Ihr Computer auf 5.1 oder 7.1 steht.
5.1 bedeutet sechs Kanäle: Front links, Center, Front rechts, Surround links, Surround rechts und Subwoofer. Der Center trägt in Filmen den Großteil der Dialoge. Die beiden Surrounds stehen seitlich und etwas hinter Ihnen, von dort kommen Atmosphäre und Effekte. Sieht die Seite 6 Kanäle, wird jeder Lautsprecher einzeln angesteuert. Ein stummer oder vertauschter Lautsprecher fällt im Test also auf, statt von den anderen überdeckt zu werden.
Die Standardaufstellung (ITU-R BS.775) setzt den Center direkt nach vorn, die Frontlautsprecher je 30° zur Seite und die Surrounds je etwa 110° zur Seite, alle im gleichen Abstand zum Hörplatz. Der Raum im Test ist nach diesen Winkeln gezeichnet. Der Subwoofer kann fast überall vorne stehen, denn tiefen Bass kann man nicht orten.
7.1 teilt die 5.1-Surrounds in zwei Paare: Seitenlautsprecher auf Höhe des Hörplatzes bei 90 bis 110° und Rücklautsprecher hinter Ihnen bei 135 bis 150°. Der häufigste 7.1-Fehler sind vertauschte Seiten- und Rücklautsprecher, und am Computer liegt das oft nicht an der Verkabelung. Windows nummeriert die 7.1-Kanäle in einer anderen Reihenfolge als Filme, macOS und die meisten Player, und ein Browser kann nicht erkennen, welche Reihenfolge Ihr Ausgang nutzt. Der Blindtest findet es heraus: Kommen Seiten und hinten vertauscht, bringt ein Schalter sie für dieses Gerät wieder an ihren Platz.
LFE ist der eigene Kanal des Subwoofers bei 5.1 und 7.1. Der Sub-Check spielt darauf tiefes Rauschen, und der Bass-Sweep steigt von 20 auf 120 Hz, damit Sie hören, ab wo Ihr System spielt und ob im Raum etwas scheppert. Kleine Desktop-Lautsprecher schaffen 40 Hz überhaupt nicht – das ist Physik, kein Defekt. Die Route „Hauptlautsprecher“ schickt den Bass stattdessen an die Frontlautsprecher. Spielt der Subwoofer ihn trotzdem, leitet das Bassmanagement des Receivers den Bass dorthin, wo er hingehört. Halten Sie die Lautstärke moderat: Ein Subwoofer auf voller Leistung kann anschlagen.
Jeder Lautsprecher hat eine Plus- und eine Minusklemme. Ist einer eines Paares falsch herum angeschlossen, bewegt sich seine Membran nach außen, während die andere nach innen geht. Der Bass löscht sich aus, und Stimmen verlieren ihren Platz in der Mitte. Der Check spielt dasselbe Rauschen zweimal auf einem Paar, einmal normal und einmal mit einer invertierten Seite, und fragt, was voller klingt. Sie müssen nicht wissen, welches welches ist: Wählen Sie das invertierte, sind bei einem Lautsprecher die Kabel vertauscht.
Zeigt die Seite 2 Kanäle und Sie haben ein Surround-System, sendet Ihr Computer Stereo. Ändern Sie die Lautsprecherkonfiguration des Ausgangs, an dem Ihre Lautsprecher hängen, kommen Sie zurück und klicken Sie auf „Erneut prüfen“. Die Seite prüft auch automatisch neu, wenn Sie zum Tab zurückkehren.
Ist „Konfigurieren“ ausgegraut oder steht dort nur Stereo, bietet das Gerät selbst nicht mehr an. Bei HDMI meldet dann meist ein Fernseher oder Adapter zwischen Computer und Receiver nur Stereo; verbinden Sie den Computer direkt mit dem Receiver. Bei analogen Lautsprechern installieren Sie den Audiotreiber des Mainboard-Herstellers statt des generischen.
Realtek Audio Console: Stellen Sie die passende Lautsprecherkonfiguration ein und schalten Sie Speaker Fill aus – es kopiert Stereo auf die Rücklautsprecher, sodass jeder Testton von überall kommt.
Safari meldet eventuell weiterhin nur Stereo. Dann nehmen Sie Chrome für den Test.
Mit PipeWire oder PulseAudio braucht der Browser nur ein Surround-Profil. Taucht keines in der Liste auf, bietet die Soundkarte oder der HDMI-Ausgang keins an.
Manche Verbindungen übertragen nur zwei Kanäle, egal was Sie am Computer einstellen.
| Verbindung | Kanäle |
|---|---|
HDMI, Computer direkt zum Receiver Der beste Weg. Bis zu 8 Kanäle unkomprimierter Ton. Stellen Sie den HDMI-Ausgang auf 5.1 oder 7.1. | 5.1 und 7.1 |
HDMI über den Fernseher, ARC ARC kann keinen Mehrkanalton aus dem Browser übertragen. Es reicht Stereo durch oder komprimiertes Dolby Digital von Apps, die es senden – eine Webseite tut das nicht. | Nur Stereo |
HDMI über den Fernseher, eARC eARC überträgt unkomprimierten Mehrkanalton, solange der Fernseher ihn weiterreicht. Prüfen Sie die Audioausgabe-Einstellung des Fernsehers (Passthrough oder Auto). | Meist 5.1 und 7.1 |
Optisch oder koaxial (S/PDIF) S/PDIF überträgt zwei Kanäle unkomprimierten Ton. 5.1 darüber braucht eine Soundkarte, die in Echtzeit kodiert (Dolby Digital Live oder DTS Interactive). Dann zeigt der Computer einen 5.1-Ausgang und dieser Test funktioniert. | Nur Stereo |
Analoge Klinkenbuchsen am PC Grün ist Front, Schwarz ist hinten, Orange ist Center und Subwoofer, Grau ist Seite (nur 7.1). Stellen Sie die passende Lautsprecherkonfiguration in den Soundeinstellungen oder der Audiokonsole ein.
| 5.1 und 7.1 |
USB-Soundkarte oder Gaming-Headset Eine 5.1- oder 7.1-USB-Karte treibt echte Lautsprecher an. Ein 7.1-Headset erscheint als 8 Kanäle, und seine Software macht daraus virtuellen Surround auf zwei Ohrmuscheln. | Je nach Gerät |
Bluetooth Bluetooth-Audio hat zwei Kanäle. Eine Surround-Soundbar, die per Bluetooth verbunden ist, verteilt dieses Stereo auf ihre Lautsprecher, daher kann der Test sie nicht einzeln ansprechen. | Nur Stereo |
Eine Soundbar mit separaten Rücklautsprechern und Sub lässt sich nur Kanal für Kanal testen, wenn der Computer 6 oder 8 Kanäle sieht – also per HDMI direkt in die Bar oder über eARC am Fernseher. Über ARC, optisch oder Bluetooth bekommt die Bar Stereo und entscheidet selbst, was jeder Lautsprecher spielt. Eine Bar ohne Rücklautsprecher erzeugt Surround virtuell, daher kann ein Testton ungefähr aus der richtigen Richtung kommen, ohne dass dort ein echter Lautsprecher steht.
Zum Vergleich hat Windows einen eigenen Test pro Lautsprecher: Klicken Sie in mmsys.cpl › Konfigurieren im Diagramm auf einen Lautsprecher. Spielt er dort, aber nicht hier, sagen Sie es uns über den Feedback-Button.
Prüfen Sie, ob jedes Lautsprecherkabel an der richtigen Klemme sitzt, und testen Sie die Kette Computer → HDMI → Receiver, die der eigene Testton des Receivers nicht abdeckt.
Finden Sie heraus, ob Windows überhaupt Surround sendet, welcher Stecker in welcher Buchse steckt und warum die Rücklautsprecher stumm sind.
Prüfen Sie, ob der Treiber 8 Kanäle bereitstellt und jeder dort landet, wo der virtuelle Surround ihn verspricht.
Finden Sie heraus, ob Ihre Verbindung echte Kanäle überträgt oder Stereo, das die Bar selbst verteilt.
Stellen Sie sicher, dass links links ist, der Sub spielt und auf dem Schreibtisch nichts bei einem bestimmten Basston scheppert.
Machen Sie den Blindtest und den Polaritätstest und fügen Sie das Ergebnis in ein Ticket oder einen Forenbeitrag ein.
Die Seite zeigt 2 Kanäle. Ihr Computer steht auf Stereo, oder die Verbindung überträgt nur Stereo. Folgen Sie den Einrichtungsschritten oben.
Etwas verteilt Stereo auf alle Lautsprecher: Realtek Speaker Fill oder ein Receiver-Modus wie All Channel Stereo, Multi-Channel Stereo, Dolby Surround oder DTS Neural:X. Stellen Sie den Receiver während des Tests auf Direct, Pure Direct oder Straight.
Der häufigste Verkabelungsfehler im Heimkino. Tauschen Sie die beiden Kabel am Receiver. Sind bei 7.1 stattdessen Seiten und hinten vertauscht, probieren Sie zuerst den Schalter „Seiten und hinten tauschen“: Meist ist es die Kanalreihenfolge, nicht die Kabel.
Prüfen Sie, ob der Computer auf 5.1 oder 7.1 steht und nicht auf Quadro, das keinen Center hat. Am Receiver muss der Center auf Klein oder Groß stehen, nicht auf „Nein“. An PC-Buchsen teilen sich Center und Sub die orange Buchse und ein Y-Kabel; spielt der Center Bass und meldet sich der Sub als „Center“, ist das Y-Kabel vertauscht.
Tauschen Sie ihn mit einem funktionierenden Lautsprecher gleicher Art. Wandert die Stille mit dem Lautsprecher, ist er oder sein Kabel defekt; bleibt sie an derselben Position, prüfen Sie den Ausgang des Receivers und sein Lautsprecher-Setup.
Wahrscheinlich ist ein Lautsprecher eines Paares verpolt angeschlossen. Starten Sie den Polaritätstest und prüfen Sie dann die roten und schwarzen Adern an beiden Enden des Kabels dieses Lautsprechers.
Prüfen Sie Systemlautstärke und Stummschaltung und ob der unter der Kanalzahl genannte Ausgang der ist, an dem Ihre Lautsprecher hängen. Am iPhone schalten Sie den Stummschalter aus: Er schaltet Web-Audio stumm. Am Receiver prüfen Sie, ob der Eingang zum HDMI- oder Analogeingang des Computers passt.
Drehen Sie Testpegel und Systemlautstärke herunter. Knackt ein Lautsprecher auch leise noch, prüfen Sie Kabel und Anschlüsse auf abstehende Litzen und tauschen Sie ihn dann mit einem anderen Lautsprecher, um zu sehen, ob der Fehler mitwandert.
Der Inhalt ist Stereo. YouTube spielt im Browser Stereo, und viele Spiele geben Stereo aus, solange Sie in ihren Audioeinstellungen nicht 5.1 oder 7.1 wählen. Der Dolby-Surround- oder DTS-Neural:X-Modus Ihres Receivers kann Stereo auf alle Lautsprecher verteilen, wenn Sie das möchten.