Messen Sie die echte DPI Ihrer Maus direkt im Browser: Strecke angeben, Zeiger sperren lassen und die Maus genau diese Strecke am Lineal entlangführen. Nichts wird installiert, nichts verlässt Ihr Gerät.
Legen Sie ein Lineal neben der Maus auf den Tisch, setzen Sie die Maus an den Anfang und merken Sie sich, wo Sie aufhören. Länger ist besser: Bei 20 cm fällt ein Millimeter Fehler kaum ins Gewicht, bei 5 cm ruiniert er das Ergebnis. Sie müssen nicht exakt auf der Marke stoppen - nach dem Durchgang lässt sich die tatsächlich zurückgelegte Strecke korrigieren.
Auf Start drücken und die Maus etwa 20 cm am Lineal entlangschieben. Der Zeiger verschwindet dabei - das ist normal.
Die Messung oben teilt die vom Sensor gemeldeten Schritte durch die zurückgelegte Strecke. Hier steht, was die Zahl bedeutet, warum sie von der Verpackungsangabe abweichen kann und was Sie damit anfangen.
DPI - dots per inch, oder CPI, counts per inch - ist die Anzahl der Bewegungsschritte, die der Sensor pro Zoll zurückgelegter Strecke meldet. Bei 800 DPI ergibt ein Zoll Tisch 800 Schritte. Das ist eine Eigenschaft des Sensors und seiner aktuellen Einstellung, nicht des Bildschirms, des Kabels oder des Betriebssystems.
Die Empfindlichkeit ist ein Faktor, der erst danach auf diese Schritte angewendet wird - von Windows, macOS oder dem Spiel. Halbe DPI und doppelte Empfindlichkeit bewegen den Zeiger gleich weit, aber die Maus meldet nur noch halb so viele Schritte, die Bewegung wird also grober. Stellen Sie die DPI dorthin, wo der Sensor gut arbeitet, und überlassen Sie die Feinabstimmung der Empfindlichkeit.
Die Zeigerbeschleunigung lässt den Zeiger weiter laufen, wenn Sie schnell bewegen. Die Schritte, die der Browser sieht, werden dann nach Ihrem Tempo skaliert, und geteilt durch eine Strecke ergeben sie keine DPI mehr. Diese Seite fragt den Browser nach unbearbeiteter Bewegung, was die Skalierung des Systems umgeht; wird das abgelehnt, trägt das Ergebnis eine Warnung.
Es gibt keinen richtigen Wert, nur einen angenehmen. In Shootern liegen die meisten zwischen 400 und 1600, damit große Armbewegungen präzise zielen; für Büro und Design passen 800 bis 1600 an einem normalen Monitor und mehr an einem 4K-Display, wo alles physisch kleiner ist. Sehr hohe Stufen bringen vor allem Reserve, nicht Genauigkeit.
Viele Mäuse haben hinter dem Rad eine Taste, die durch feste Stufen schaltet, meist mit einer eigenen LED-Farbe je Stufe. Gaming-Mäuse lassen exakte Werte in ihrer Software setzen - Logitech G HUB, Razer Synapse, SteelSeries GG, Corsair iCUE - und speichern sie meist in der Maus selbst, sodass sie einen Rechnerwechsel überstehen. Bürogeräte haben oft eine feste Stufe, und nur die Empfindlichkeit lässt sich anpassen.