Bewege die Maus in langsamen Kreisen über die Fläche unten. Die Seite zählt, wie oft pro Sekunde deine Maus ihre Position meldet, und nennt die passende Standardrate. Nichts zu installieren, nichts verlässt dein Gerät.
Hier die Maus im Kreis bewegen — ein paar Sekunden lang, ohne Pause
Dein Browser übergibt Bewegung nur einmal pro gezeichnetem Bild, dazu, was er noch mitschicken kann. Der Wert wird also von deinem Bildschirm begrenzt, nicht von der Maus. Chrome und Edge messen die echte Rate.
Ein Browser kann die USB-Melderate nicht direkt auslesen — er zählt nur, was ihm übergeben wird. Hintergrundlast, ein beschäftigter Tab oder ein Energiesparmodus drücken diese Zahl, sie ist also eine Untergrenze und keine Obergrenze.
Sehr schnelle Mäuse — 4000 und 8000 Hz — zeigen ihre volle Rate in keinem Browser zuverlässig. Wenn eine 8000-Hz-Maus hier 1000 oder 2000 Hz erreicht, kam die Seite meist nicht hinterher; ein Defekt ist das nicht.
Die Fläche oben zählt, wie oft deine Maus dem Computer ihre Position mitteilt. Hier steht, was diese Zahl bedeutet, was du von ihr erwarten kannst und wie du sie änderst.
Die Polling- oder Meldrate ist, wie oft pro Sekunde deine Maus ihre Position an den Computer schickt, gemessen in Hertz (Hz). Bei 125 Hz kommt alle 8 Millisekunden eine Meldung, bei 1000 Hz jede Millisekunde. Das ist nicht dasselbe wie DPI: DPI sagt, wie weit der Zeiger pro Meldung wandert.
Büromäuse melden fast immer 125-mal pro Sekunde. Gaming-Mäuse liefern ab Werk 500 oder 1000 Hz, neuere bieten über einen eigenen Empfänger 2000, 4000 oder 8000 Hz. Den Sprung von 125 auf 1000 Hz spürt man wirklich; darüber wird der Zugewinn schnell klein.
Mehr Meldungen heißt: Die Zeigerposition ist frischer, wenn ein Spiel oder der Desktop sie ausliest. Zielen fühlt sich direkter an, schnelle Bewegungen ziehen eine sauberere Linie. Der Sensor wird dadurch nicht genauer, und ein langsamer Rechner reagiert nicht schneller.
Eine 1000-Hz-Maus an einem 60-Hz-Bildschirm zeigt dir trotzdem sechzig Bilder pro Sekunde. Die zusätzlichen Meldungen sind nicht verschwendet — Spiele lesen die Maus viel öfter aus, als sie zeichnen — aber sichtbar wird der Vorteil erst mit einem schnellen Bildschirm.
Bei einer Funkmaus bedeutet eine höhere Meldrate mehr Funkverkehr, und die Laufzeit sinkt entsprechend — zwischen 1000 und 4000 Hz oft deutlich. Genau deshalb lassen viele Gaming-Mäuse eine Rate für den Kabelbetrieb und eine niedrigere für Funk einstellen.
Über die Software des Herstellers: Logitech G HUB, Razer Synapse, SteelSeries GG, Corsair iCUE und andere haben eine Einstellung für die Polling- oder Meldrate. Manche Mäuse haben stattdessen einen Schalter an der Unterseite oder eine Tastenkombination. Einfache Büromäuse sind fest auf 125 Hz eingestellt.