Bildschirm-Einbrenntest

Füllen Sie Ihren Bildschirm mit drei schlichten Grautönen, auf denen zurückgebliebene Formen leicht auffallen — die Geister von Taskleisten, Logos und Statusleisten, die OLED-Bildschirme mit der Zeit entwickeln können.

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So prüfen Sie einen Bildschirm auf Einbrennen

Dieser Test füllt Ihren Bildschirm mit schlichtem Grau — dem Hintergrund, auf dem zurückgebliebene Formen am leichtesten auffallen. Hier steht, was Sie da sehen und was es bedeutet, wenn Sie etwas finden.

Ein Geist, der verblasst, und einer, der bleibt

Wenn Sie eine schwache zurückgebliebene Form sehen, keine Panik — Bildschirme kennen zwei Arten von Geistern. Bildretention ist vorübergehend: Nach einer langen Phase mit demselben Bild hält sich ein Schatten davon für Minuten und verblasst dann von selbst. Einbrennen ist die dauerhafte Variante: Der Schatten ist morgen noch da, und nächsten Monat auch. Im Test sehen beide gleich aus — nur die Zeit unterscheidet sie.

Warum OLED-Bildschirme gefährdet sind

OLED-Bildschirme — die meisten modernen Handys, viele Fernseher und immer mehr Laptops — bringen jedes Pixel einzeln zum Leuchten, und jedes Pixel nutzt sich mit der Arbeit langsam ab. Pixel, die monatelang dasselbe helle Logo zeigen, altern schneller als ihre Nachbarn, und dieser Unterschied wird zu einem dauerhaften Schatten. Gewöhnliche LCD-Bildschirme arbeiten anders — mit einer Hintergrundbeleuchtung hinter dem ganzen Bild —, weshalb echtes Einbrennen bei ihnen sehr selten ist.

Was wirklich dahintersteckt

Einbrennen entsteht, wenn dasselbe Bild stundenlang bei hoher Helligkeit auf dem Schirm steht — Tag für Tag. Die üblichen Verdächtigen sind Dinge, die sich nie bewegen: das Logo eines Nachrichtensenders, die Lebensanzeige eines Spiels, eine im Auto dauerhaft laufende Navi-App oder ein Handy, das bei voller Helligkeit immer denselben Startbildschirm zeigt. Ein langer Filmabend reicht dafür nicht — es sind die Monate der Wiederholung, die eine Spur hinterlassen.

So beugen Sie Einbrennen vor

Lassen Sie Bewegung zu. Blenden Sie Taskleiste und Dock automatisch aus, nutzen Sie den dunklen Modus dort, wo sonst helle Balken stillstehen, halten Sie die Helligkeit im vernünftigen Rahmen und richten Sie einen Bildschirmschoner oder automatischen Ruhezustand ein. Lassen Sie einen OLED-Fernseher seine Pixelauffrischung ausführen, wenn er darum bittet — das geschieht im Standby, nicht während Sie schauen. Moderne Bildschirme verschieben das Bild außerdem unmerklich um ein Pixel; lassen Sie diese Einstellung aktiv.

Die Wahrheit über „Burn-in-Fixer“-Videos

Videos und Apps, die versprechen, Einbrennen mit blinkenden Farben zu „reparieren“, helfen nur gegen die vorübergehende Variante — gegen ein Nachbild also, das ohnehin von selbst verschwunden wäre. Echtes Einbrennen bedeutet, dass einzelne Pixel körperlich stärker gealtert sind als ihre Nachbarn, und kein Video macht diese Alterung rückgängig. Bleibt eine Form nach einer Nacht Ruhe bestehen, ist sie dauerhaft. Manche Fernseher haben eine eingebaute Pixelauffrischung, die sie leicht abmildern kann — die ehrliche Lösung heißt jedoch Vorbeugung.

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Häufige Fragen

Starten Sie den Test und betrachten Sie jeden Grauton einige Sekunden lang. Achten Sie auf schwache Umrisse von Dingen, die normalerweise stillstehen: die Taskleiste, ein Senderlogo, Uhr und Akkusymbol einer Statusleiste, eine Chat-Seitenleiste. Wenn Sie erkennen können, wo ein statisches Element „wohnt“, obwohl der Bildschirm nur Grau zeigt, hat dieser Bereich Bildretention oder ist eingebrannt.
Die Zeit. Bildretention verschwindet von selbst — geben Sie dem Bildschirm ein paar Stunden mit abwechslungsreichen Inhalten oder lassen Sie ihn einfach ausgeschaltet, und das Nachbild ist weg. Einbrennen übersteht die Nacht: Ist der Umriss am nächsten Tag auf einem grauen Bildschirm noch sichtbar, sind die Pixel selbst ungleichmäßig gealtert und die Spur ist dauerhaft.
Echtes Einbrennen lässt sich nicht rückgängig machen — die betroffenen Pixel sind körperlich stärker verschlissen als der Rest, und es gibt keinen Weg, sie wiederherzustellen. Manche OLED-Fernseher haben einen eingebauten Auffrischungszyklus, der es etwas weniger sichtbar machen kann. Was immer möglich ist: verhindern, dass es schlimmer wird — variieren Sie den Bildinhalt, senken Sie die Helligkeit und lassen Sie das betroffene Element sich bewegen oder verschwinden.
Fast nie. Ein gewöhnlicher LCD-Bildschirm beleuchtet das ganze Bild mit einer Hintergrundbeleuchtung, seine Pixel nutzen sich also nicht einzeln ab wie OLED-Pixel. LCDs können nach sehr langer statischer Nutzung eine vorübergehende Bildretention zeigen, die aber von selbst verschwindet. Zeigt Ihr LCD eine dauerhafte Spur, ist es eher ein physischer Schaden als Einbrennen.
Verhindern Sie, dass dasselbe helle Bild stundenlang stehen bleibt. Beim Handy: vernünftige Helligkeit, automatische Sperre, dunkler Modus. Beim Fernseher: abwechslungsreiche Inhalte schauen, den Bildschirmschoner aktivieren und die Pixelauffrischung laufen lassen, wenn der Fernseher fragt. Am Computer mit OLED-Display: Taskleiste oder Dock automatisch ausblenden, dunkles Design verwenden und den Bildschirm bei Inaktivität abschalten lassen. Nichts davon bedeutet, den Bildschirm zu schonen wie ein rohes Ei — es geht nur darum, monatelang exakt dasselbe helle Bild zu vermeiden.
Ja, vollkommen. Der Test läuft ausschließlich auf Ihrem Gerät — er zeigt schlicht graue Bildschirme und sendet nichts irgendwohin. Es gibt nichts zu installieren und nichts anzumelden. Ihrem Bildschirm schaden kann er auch nicht: Eine Minute lang schlichtes Grau zu zeigen, ist das Schonendste, was ein Bildschirm tun kann.