Schlierentest

Beobachten Sie kontrastreiche Blöcke, die über den Bildschirm gleiten — ziehen sie schattige Spuren oder helle Halos hinter sich her, kommen die Pixel Ihres Displays nicht hinterher. Läuft direkt im Browser, nichts zu installieren.

Folgen Sie den Blöcken mit den Augen — eine verblasste Spur dahinter ist Schlierenbildung, ein helles Halo ist Overshoot.

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Was Schlierenbildung ist und wie Sie diesen Test lesen

Beobachten Sie die bewegten Blöcke oben: Auf einem schnellen Bildschirm bleiben ihre Kanten sauber, auf einem langsamen ziehen sie eine schwache Schleppe hinter sich her. Hier steht, was das bedeutet und was Sie dagegen tun können.

Was Schlierenbildung ist

Schlierenbildung ist eine schwache Spur hinter bewegten Objekten auf dem Bildschirm. Sie entsteht, weil die winzigen Punkte, aus denen das Bild besteht, ihre Farbe nicht sofort wechseln können — sind sie langsam, bleibt das vorherige Bild als Schatten seiner selbst zurück. Ein wenig davon ist auf den meisten LCD-Bildschirmen normal; viel davon lässt Spiele und das Scrollen verschmiert aussehen.

Worauf Sie im Test achten

Folgen Sie den bewegten Blöcken mit den Augen — am besten im Vollbild und ohne helle Flächen rund um die Bewegung. Auf einem gesunden Bildschirm bleiben ihre Kanten einigermaßen scharf; Schlieren zeigen sich als verblasste Kopie, die hinter jedem Block herzieht wie ein Kometenschweif. Probieren Sie alle drei Hintergründe — Schleppen, die auf Grau kaum auffallen, können auf Schwarz deutlich sein und umgekehrt, weil Pixel je nach den beteiligten Farbtönen unterschiedlich lange brauchen.

Helle Halos sind das gegenteilige Problem

Sehen Sie statt einer verblassenden Schleppe helle oder seltsam gefärbte Halos vor oder hinter den Blöcken, ist das Overshoot — der Monitor treibt seine Pixel so hart an, dass sie über die Zielfarbe hinausschießen, bevor sie sich einpendeln. Der graue Hintergrund eignet sich am besten dafür: Die Blöcke sind dort absichtlich nicht ganz weiß, sodass ein Halo, das heller ist als der Block selbst, sofort auffällt. Meist bedeutet das, dass Overdrive auf der aggressivsten Stufe steht; eine Stufe niedriger sieht in der Regel besser aus als beide Extreme.

Was wirklich hilft

Die meisten Monitore haben eine Einstellung, die die Pixel beschleunigt — meist Overdrive, Reaktionszeit oder Trace Free genannt und im Menü des Monitors selbst zu finden. Probieren Sie zuerst die mittlere Stufe: Die stärkste Einstellung überschießt oft und tauscht Schleppen gegen helle Halos. Bei Fernsehern schaltet der Spielemodus Bildverarbeitung ab, die eigenes Schmieren hinzufügt.

Etwas Unschärfe kommt von Ihren Augen, nicht vom Bildschirm

Selbst auf einem perfekten Bildschirm wirkt ein Objekt, dem Sie mit den Augen folgen, leicht unscharf — so wirken Displays, die ein Standbild zwischen den Aktualisierungen halten, mit dem menschlichen Sehen zusammen, und das ist kein Defekt. Der Unterschied zählt: Eine weiche, überall gleiche Unschärfe ist normal, während eine deutliche Schleppe oder ein Halo an bewegten Kanten bedeutet, dass das Panel zu langsam ist.

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Häufige Fragen

Beobachten Sie die bewegten Blöcke und folgen Sie ihnen mit den Augen. Eine Spur, die hinter jedem Block verblasst, bedeutet, dass die Pixel Ihres Bildschirms zu langsam die Farbe wechseln — das ist Schlierenbildung. Wechseln Sie zwischen schwarzem, grauem und weißem Hintergrund, denn Schleppen zeigen sich je nach beteiligten Farbtönen unterschiedlich. Das Streifenmuster macht weiche Kanten leichter erkennbar als die massiven Blöcke, und das Textmuster zeigt den Alltagsfall: ob Wörter lesbar bleiben, während sie sich bewegen — etwa beim Scrollen einer Seite.
Ein leichtes Weichzeichnen bewegter Objekte ist normal und entsteht teils dadurch, wie Ihre Augen Bewegung verfolgen, nicht durch den Bildschirm. Nicht normal ist ein deutlich sichtbarer Schweif hinter jedem bewegten Objekt oder helle Halos an den Kanten. Ziehen die Blöcke in diesem Test auf jedem Hintergrund einen offensichtlichen Schatten hinter sich her, gehört Ihr Bildschirm zu den langsamen.
Öffnen Sie das Menü des Monitors selbst — über die Tasten am Monitor, nicht in den Einstellungen des Computers — und suchen Sie eine Einstellung namens Overdrive, Reaktionszeit oder ähnlich. Stellen Sie sie auf die mittlere Stufe und wiederholen Sie diesen Test. Die stärkste Stufe überkorrigiert oft und erzeugt helle Halos, die schlimmer aussehen als die milde Schleppe, die sie beseitigen sollte.
Es ist das Gegenteil von Schlierenbildung: Statt einer dunklen, verblassenden Spur sehen Sie ein helles oder verfärbtes Halo, das am bewegten Objekt klebt. Es entsteht, wenn die Overdrive-Einstellung des Monitors die Pixel über die Zielfarbe hinaustreibt. Zeigt dieser Test Halos statt Schleppen, drehen Sie Overdrive eine Stufe zurück.
Sie hängen zusammen, sind aber verschiedene Dinge. Die Bildwiederholrate gibt an, wie oft pro Sekunde der Bildschirm ein neues Bild zeigt; die Reaktionszeit, wie schnell jeder Punkt wechseln kann, wenn das neue Bild eintrifft. Eine hohe Bildwiederholrate mit langsamen Pixeln schmiert trotzdem. Dieser Test zeigt das Schmieren — der Bildwiederholraten-Test nebenan misst die Aktualisierungsgeschwindigkeit selbst.
Ja. Die bewegten Blöcke zeichnet Ihr eigener Browser, nichts wird aufgezeichnet oder irgendwohin gesendet, und es gibt nichts zu installieren. Sie können ihn so oft laufen lassen, wie Sie möchten — zum Beispiel einmal für jede Overdrive-Stufe Ihres Monitors, um die sauberste zu finden.