Füllen Sie Ihren Bildschirm mit Volltonfarben und entdecken Sie jedes Pixel, das nicht mehr arbeitet — ein defektes zeigt sich als winziger Punkt, der nicht dazupasst. Dauert etwa eine Minute.
Tipp: Wischen Sie den Bildschirm vorher ab — ein Staubkorn ist der häufigste Fehlalarm.
Füllen Sie Ihren Bildschirm nacheinander mit Volltonfarben, und jedes fehlerhafte Pixel verrät sich als winziger Punkt, der nicht dazupasst. Dauert etwa eine Minute — nichts zu installieren.
Der Test füllt Ihren ganzen Bildschirm mit jeweils einer Volltonfarbe. Vor einer einzigen Farbe fällt jedes Pixel, das nicht mitmacht, sofort als winziger Punkt auf, der bleibt, wo er ist, egal wie sich das Bild ändert. Gehen Sie alle Farben durch, schauen Sie genau hin — von Ecke zu Ecke — und merken Sie sich jeden Punkt, der auf manchen Farben erscheint und auf anderen nicht.
Ein toter Pixel bekommt keinen Strom und bleibt dunkel — Sie sehen ihn als schwarzen Punkt auf dem weißen Bildschirm. Ein hängender Pixel ist mit einem eingeschalteten Teil eingefroren und zeigt sich als winziger roter, grüner oder blauer Punkt, der auf Schwarz am leichtesten zu erkennen ist. Der Unterschied zählt: Hängende Pixel erwachen manchmal wieder zum Leben, tote fast nie.
Jede Farbe hat ihre Aufgabe. Weiß entlarvt tote Pixel als dunkle Punkte. Schwarz entlarvt hängende Pixel als helle. Reines Rot, Grün und Blau lassen jeweils nur einen Teil jedes Pixels leuchten — ein Punkt, der nur auf einer dieser Farben erscheint, verrät genau, welcher Teil ausgefallen ist. Der Verlaufsbildschirm am Ende erwischt Pixel, die zwar arbeiten, aber heller oder dunkler leuchten als ihre Nachbarn.
Der letzte Bildschirm zeigt weiche Farbverläufe von Schwarz zu Weiß, Rot, Grün und Blau. Auf einem gesunden Display wirkt jeder Verlauf vollkommen gleichmäßig. Sehen Sie stattdessen deutliche Streifen, komprimiert Ihr Display oder dessen Einstellungen die Farben. Außerdem ist es eine weitere Gelegenheit, defekte Punkte vor wechselndem Hintergrund zu erwischen.
Ein hängender Pixel lässt sich gelegentlich wiederbeleben, indem man die Stelle durch ein weiches Tuch sanft massiert, während der Bildschirm ein wechselndes Bild zeigt — oder indem man das Display einfach eine Weile laufen lässt; manche erholen sich innerhalb von Tagen von selbst. Seien Sie behutsam: Zu festes Drücken beschädigt mehr Pixel, als es repariert. Ein toter Pixel ist ein Hardwaredefekt, und kein Reiben bringt ihn zurück.
Hersteller tolerieren üblicherweise einige defekte Pixel, bevor ein Display für einen Austausch infrage kommt — die Regeln unterscheiden sich je nach Marke und sogar zwischen günstigen und Premium-Modellen derselben Marke. Finden Sie Pixelfehler auf einem neuen Gerät, zählen Sie sie, fotografieren Sie sie auf kontrastierenden Farben und prüfen Sie die Pixelfehlerklasse des Herstellers — ein frischer Kauf lässt sich oft einfach zurückgeben.